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Wie viel Medium sollte in den Schüttelinkubator in den Kolben gegeben werden?


Wie viel Medium sollte in den Schüttelinkubator in den Kolben gegeben werden?
Sterile Erlenmeyerkolben von RADOBIO für die Zellkultur sind speziell für die Kultivierung von Suspensionszellen, einschließlich HEK 293- und CHO-Zellen, konzipiert.SchüttelinkubatorDiese Kolben mit flachem Boden und belüftetem Deckel eignen sich ideal für die Prozessentwicklung im kleinen Maßstab, die Skalierung und die mehrstufige Kultivierung. Der belüftete Deckel ist mit einer 0,2 μm hydrophoben Membran ausgestattet, die einen effizienten Gasaustausch ermöglicht und gleichzeitig mikrobielle Kontamination und das Eindringen von Wasser verhindert. Dadurch werden optimale Zellwachstumsbedingungen gewährleistet.
 

Wichtigste Spezifikationen und Nutzungsrichtlinien

  1. 1. Optimierung des Arbeitsvolumens​​
    •   Das mittlere Volumen sollte bei 20–30 % des Gesamtvolumens des Kolbens gehalten werden, um einen ausreichenden Sauerstoffaustausch zu gewährleisten und die Scherkräfte zu minimieren.
       
    • • Deutliche Graduierungsmarkierungen auf dem Kolben ermöglichen eine präzise Volumenmessung
       .
  2. 2. Schüttelparameter​​
    • EmpfohlenInkubatorschüttlerSchüttelgeschwindigkeit: 75–120 U/min (einstellbar je nach experimentellen Erfordernissen)
       
    • Bei größeren Kolben (≥3 l) die Drehzahl auf 90 U/min reduzieren, um übermäßige Scherkräfte und Schaumbildung zu vermeiden.

Empfohlene Parameter für CHO- und HEK-293-Zellen

Kolbenvolumen Arbeitsvolumen Schüttelgeschwindigkeit
125 ml 25 ml 120 U/min
250 ml 60 ml 120 U/min
500 ml 150 ml 120 U/min
1000 ml 350 ml 120 U/min
1500 ml 400 ml 120 U/min
2000 ml 400 ml 120 U/min
3000 ml 800 ml 90 U/min
5000 ml 2500 ml 90 U/min

Hinweis: Die Daten gelten für die Zelllinien CHO Stable, CHO Transient und HEK 293 Transient.


Ergänzende technische Details

  1. 1. Material und Sterilität​​
    • • PETG/PC-Materialoptionen:PETG bietet hohe Transparenz und Schlagfestigkeit; PC bietet überlegene thermische Stabilität (hält der Autoklavierung bei 121°C stand).
      •  
    • Sterilisation: Gammabestrahlt, einzeln verpackt, zertifiziert DNase-/RNase-frei, endotoxinfrei und konform mit den USP-Klasse-VI-Standards
       
  2. 2. Designvorteile​​
    • • Ergonomische Kappe: Ermöglicht sichere Handhabung und Kompatibilität mit Pipetten/Zellschabern.
       
    • Erhältliche Modelle mit Prallblechen: Verbessert die Mischleistung bei Kulturen mit hoher Zelldichte durch Erhöhung des Sauerstofftransfers (kLa).
       
  3. 3. Hinweise zur kritischen Nutzung​​
    • Überfüllung vermeiden: Volumina >30 % können den Gasaustausch verringern und in aeroben Kulturen zu Hypoxie führen.
       
    • pH-Wert/Sauerstoffgehalt überwachen: Für einen optimalen Stoffwechsel sollte der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 (CHO-Zellen) und der Gehalt an gelöstem Sauerstoff (DO) über 40 % liegen.
       
    • Scherempfindlichkeit: Für scherempfindliche Zellen (z. B. primäre T-Zellen) sollten niedrigere Drehzahlen (80–100 U/min) oder Antischaummittel verwendet werden.

Anwendungen jenseits des Standardanbaus

  • Perfusionssysteme: Integration in Zuleitungen zur kontinuierlichen Nährstoffversorgung, wodurch Zelldichten von >20 × 10⁶ Zellen/ml erreicht werden.
     
  • Mikrobielle Kulturen: Geeignet für bakterielle/Hefefermentation mit Belüftungsöffnungen für verbesserte Belüftung.
     
  • Scale-Up-Protokolle: Beim Übergang von Kolbenkulturen zu Bioreaktoren muss eine konstante volumetrische Sauerstofftransferrate (kLa) durch Anpassung von Rühren und Belüftung aufrechterhalten werden.
     

Veröffentlichungsdatum: 17. August 2025